275 Jahre in Bewegung
Seit der Eröffnung des ersten Uhrenateliers von Moïse DuBois in Le Locle sind 275 Jahre vergangen. Bis heute steht DuBois et fils für feinste Uhrmacherkunst, unternehmerischen Pioniergeist und die Leidenschaft für mechanische Zeitmesser.
Mit der DBF011 wird dieses Erbe erlebbar. In jeder Uhr arbeitet ein originales Schweizer Handaufzugswerk Felsa 4017 aus dem Jahr 1962 – bereit, die Geschichte von DuBois et fils weiterzutragen.
Ausschliesslich im Jubiläumsjahr 2026 erhältlich.
Handaufzugswerk FELSA 4017
Das Uhrwerk der DBF011 wurde 1962 von der Firma Felsa S.A. in Grenchen hergestellt. Diese Schweizer Manufaktur zählte damals zu den weltweit innovativsten Produktionsbetrieben für Rohwerke und Armbanduhren. Sie übte grossen Einfluss auf die Geschichte der Uhrmacherkunst aus.
Ingenieurskunst aus Grenchen
Zu den prägenden Persönlichkeiten der Felsa S.A. jener Zeit gehörte Friedrich Meyer (1902–1977). Während andere frei hatten, zeichnete und rechnete er zu Hause an neuen Ideen. Die aussergewöhnliche technische Begabung des Ingenieurs brachte zahlreiche patentierte Werke hervor, darunter der automatische Aufzugsmechanismus des Bidynators in der DBF006.
Das Kaliber Felsa 4017 fügt sich in die Reihe seiner Erfindungen ein. Dieses Handaufzugswerk steht bis heute für zuverlässige Mechanik und die Präzision. Es ist in der DBF011 erlebbar – dank des transparenten Gehäusebodens sogar sichtbar.
Das Erbe von 1751
Im Inventarbuch 1743 von Moïse DuBois, der 1720 das Textilunternehmen seines Vaters übernommen hatte, finden sich Hinweise auf drei Taschenuhren und ein Uhrwerk. Bald darauf werden ein Uhrmacher und ein Goldschmied als Geschäftspartner erwähnt. Mit der Eröffnung eines Uhrenateliers in der Grande-Rue 22 in Le Locle begann 1751 neben dem Handel schliesslich auch die Eigenproduktion der Marke DuBois.
Aufbruch und Handel
Während die beiden Söhne von Moïse DuBois, Guillaume und Abram, nach England reisten, um dort internationale Beziehungen aufzubauen, übernahm der jüngste Sohn, Philippe DuBois, die Leitung des Handelspostens in Le Locle gemeinsam mit seiner Schwester Isabeau.
Der Betrieb erhielt den Namen "Philippe DuBois & Soeur". Dies änderte sich, als seine Schwester heiratete und Philippe alleiniger Inhaber wurde.
Ein Stich aus dem Jahr 1760 zeigt die Abreise der beiden Brüder nach England.
Vom Atelier zur internationalen Marke
Die Familie DuBois war neben der Herstellung eigener Uhren zugleich auch im Handel tätig – sie verkaufte ihre Ware selbst. Bereits früh entstand so ein Netzwerk, das die Geschichte von DuBois et fils weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus prägte.
Im Jahr 1785 schloss sich Philippe DuBois schliesslich mit seinen beiden Söhnen zusammen. Fortan hiess das Unternehmen "Philippe DuBois et Fils S.A.".
DuBois et fils besuchen
Ein Automatikuhrwerk besteht aus kleinen und kleinsten Einzelteilen, die alle präzise zusammengeführt werden müssen, um eine Uhr überhaupt in Gang setzen zu können. Für eine solche Tätigkeit ist allerhand Wissen, Erfahrung und auch viel Fingerspitzengefühl erforderlich.
Blicken Sie bei DuBois et fils auf einem Rundgang durch das Atelier über die Schultern unserer Uhrmacher:innen und entdecken Sie die traditionsreiche Geschichte der Marke.